Autor: Dirk Grewe

Grundsteuer-Reform

Grundsteuer-Reform

Zum 1.1.2025 tritt die neue Grundsteuer in Kraft. Auf der Grundlage des reformierten Grundsteuer- und Bewertungsrechts sind für alle rund 36 Millionen wirtschaftlichen Einheiten des Grundbesitzes neue Bemessungsgrundlagen für Zwecke der Grundsteuer ab dem Kalenderjahr 2025 zu ermitteln. Damit verliert der Einheitswert aus den Jahren 1935 bzw. 1964 als Berechnungsgrundlage seine Gültigkeit.

Die elektronisch abzugebenden Feststellungserklärungen können ab 1.7.2022 bei den Finanzämtern eingereicht werden. Die Abgabefrist läuft nach derzeitigem Stand bis zum 31.10.2022.

Wichtiger Hinweis: Wir werden in dieser Angelegenheit ausschließlich für unsere Bestandsmandanten tätig werden können. Wenn Sie mit uns bereits in einem aktiven Mandatsverhältnis stehen und uns hierzu beauftragen möchten, müssen Sie Sich dazu zwingend im Steuerbüro vormerken lassen. Nur dann werden wir zur gegebenen Zeit auf Sie zukommen können und die erforderlichen Daten erheben um die Feststellungserklärung entsprechend zu erstellen.

Steuerinfo – Jahresupdate 2021

Steuerinfo – Jahresupdate 2021

Im geschützten Mandantenbereich wurde unter „Rundschreiben“ das neue Informationsschreiben zu den Steuerupdates 2021 mit Empfehlungen zum Jahresende hinzugefügt (15 Seiten). Wenn Sie im Rahmen unseres Mandatsverhältnisses das Passwort evtl. nicht zugeschickt bekommen haben, können Sie sich gern hier im Büro melden.

Kabinett beschließt weitgehende Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Kabinett beschließt weitgehende Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Das Bundeskabinett hat am 21.08.2019 die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zur weitgehenden Abschaffung des Solidaritätszuschlags gebilligt. Dies hat das Bundesfinanzministerium mitgeteilt. Nach dem beschlossenen Gesetzentwurf soll die Abgabe von 2021 an für rund 90 Prozent der Steuerzahler vollständig wegfallen. Weitere 6,5 Prozent sollen zumindest teilweise entlastet werden (Quelle: beck-aktuell).

Meldepflicht für elektronische Systeme

Meldepflicht für elektronische Systeme

Das Bayerische Landesamt für Steuern hat darauf hingewiesen, dass der amtliche Vordruck für die Meldung nach § 146a Abs. 4 AO noch nicht vorliegt. Wie bereits über unser Mandantenrundschreiben mitgeteilt, müssen Steuerpflichtige ab dem 01.01.2020 ihr elektronisches Aufzeichnungssystem an die jeweiligen Finanzämter melden. Dem zuständigen Finanzamt sind u.a. die Art und Anzahl der im jeweiligen Unternehmen eingesetzten elektronischen Aufzeichnungssysteme und der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen zu melden. Für Steuerpflichtige, die ein elektronisches Aufzeichnungssystem vor dem 1.1.2020 angeschafft haben, gilt dafür eine Frist bis zum 31.1.2020. 

Elektronische Fahrtenbücher

Elektronische Fahrtenbücher

Durch eine Finanzgerichts Entscheidung wurde bestätigt, dass nur die unmittelbare elektronische Erfassung der Fahrtwege eines betrieblichen Fahrzeugs durch ein technisches System nicht ausreicht, damit ein Fahrtenbuch als ordnungsgemäß anzusehen ist. Die weiteren Angaben wie z.B. Anlass und besuchte Geschäftskontakt sind ebenfalls zeitnah zu erfassen (in der Regel 7 Tage). Bei Fragen zu einem elektronischen Fahrtenbuch oder Vergünstigung bei Partnerunternehmen der DATEV können Sie sich gern bei mir in der Steuerkanzlei melden.

Wichtige Info´s

Wichtige Info´s

Unter der Rubrik „Rundschreiben“ werden jeden Monat wichtige Mandanteninformationen veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass wir diesen Service zur ausschließlichen Nutzung durch unsere Mandanten zur Verfügng stellen. Für weitere Auskünfte stehen wir exklusiv unseren bestehenden Mandatsverhältnissen zur Verfügung.

Scheidungskosten keine agB mehr (BFH)

Scheidungskosten keine agB mehr (BFH)

Scheidungskosten sind Prozesskosten i.S. des § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG. Sie sind durch § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG vom Abzug als außergewöhnliche Belastungen ausgeschlossen. Denn ein Steuerpflichtiger erbringt die Aufwendungen für ein Scheidungsverfahren regelmäßig nicht zur Sicherung seiner Existenzgrundlage und seiner lebensnotwendigen Bedürfnisse (BFH, Urteil vom 18.05.2017 – VI R 9/16; veröffentlicht am 16.08.2017).  Quelle: www.nwb.de